Ostdeutsche Künstler:innen zwischen Zuschreibung und Sichtbarkeit
Willkommen bei UNCOVER.
UNCOVER bringt sechs künstlerische Positionen aus Ostdeutschland über mehrere Generationen hinweg zusammen. Ausgangspunkt ist das bis heute bestehende Ungleihgewicht in der Sichtbarkeit ostdeutscher Künstler:innen im gesamtdeutschen Kunstbetrieb: Viele sind bis heute kaum über regionale Kontexte hinaus präsent – in Ausstellungen, Sammlungen und der kunsthistorischen Rezeption.
UNCOVER fragt, wie künstlerische Sichtbarkeit entsteht und wie Herkunft, Geschlecht und Generation die Wahrnehmung einer Position mitprägen können. Solche Zuschreibungen ordnen Kunst in historische und gesellschaftliche Zusammenhänge ein und beeinflussen, welche Aspekte eines Werkes hervortreten. Mit „ostdeutsch“ beschreibt UNCOVER dabei einen Erfahrungsraum, der von der DDR über den Umbruch von 1989/90 und die Transformationszeit bis in die Gegenwart reicht.
Im Zentrum stehen die eigenständigen Ausdrucksformen, Materialien und Arbeitsweisen der Künstler:innen. Ihre Werke und Schaffensbiografien zeigen, wie unterschiedlich politische Systeme, gesellschaftliche Veränderungen und institutionelle Bedingungen künstlerische Wege prägen können.
UNCOVER eröffnet Ihnen dafür drei Zugänge: Sehen Sie die Werke, folgen Sie den künstlerischen Lebenswegen und hören Sie die Künstler:innen selbst. So treten unterschiedliche Generationen, Erfahrungen und künstlerische Positionen miteinander in Beziehung.
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